Ladungssicherung · VDI 2700a · Inhouse-Schulung

VDI 2700a –
Praxisstandard
Ladungssicherung.

Die VDI 2700-Richtlinienreihe ist der anerkannte Praxisstandard für Ladungssicherung im Straßenverkehr. Wir schulen Fahrer, Verlader und Verantwortliche rollenbezogen – direkt bei Ihnen im Betrieb, mit auditfähigem Nachweis.

Rechtsgrundlage
§ 22 StVO verpflichtet Fahrer, Verlader, Halter und Unternehmer gemeinsam zur sicheren Ladungssicherung.
Unterweisungspflicht
Jährliche Unterweisung nach DGUV V1 § 4 – dokumentiert, rollenbezogen und auditfähig.
Geltungsbereich
VDI 2700a gilt für alle Straßenfahrzeuge – LKW, Sattelzug, Transporter und Sondertransporte.
Richtlinienreihe
VDI 2700 Blatt 1–16 deckt alle Fahrzeugtypen, Ladegüter und Sicherungsmittel ab.
✓ VDI-Trainer Nr. 249
✓ Rollenbezogen
✓ Auditfähiger Nachweis
✓ Inhouse vor Ort
Schulungsinhalte

Was die VDI 2700a Schulung abdeckt

Praxisnah, rollenbezogen und direkt an Ihren Fahrzeugen und Ladegütern erklärt – für Fahrer, Verlader und alle Verantwortlichen.

Rechtliche Grundlagen

  • Pflichten von Fahrer, Verlader, Halter und Unternehmer (§ 22 StVO)
  • Haftungsfolgen bei mangelhafter Ladungssicherung
  • DGUV V1 § 4: Unterweisungspflicht und Dokumentation
  • Büßgelder und Konsequenzen bei BALM-Kontrollen
  • Verantwortung bei gemischten Teams (Fahrer ≠ Verlader)

Physikalische Grundlagen

  • Massenkräfte: 0,8 × FG nach vorn, 0,5 × FG seitlich und nach hinten
  • Reibschluss: Reibbeiwert μ und Einfluss von Oberflächenzustand
  • Formschluss: Blockieren, Abstützen, Niederzurren
  • Schwerpunktlage, Achslastverteilung und Kippgefahr
  • Einfluss von Vertikal-Schwingungen auf Reibkraft

Sicherungsmittel & Ausrüstung

  • Zurrgurte: LC, STF, Kennzeichnung, Ablegereife prüfen
  • Ketten und Spanner: Einsatz, Prüfpflichten
  • Rutschhemmendes Material (RHM): Reibwert, Normanforderungen
  • Kantenschutz: Pflicht, Auswahl und Einsatz
  • Sperrbalken, Netze und Blockiermittel richtig einsetzen

Praxis & Kontrolle

  • 5-Punkte-Check vor Abfahrt: Ladung, Sicherung, Fahrzeug
  • Typische Fehlerbilder aus dem Betriebsalltag
  • Fahrzeugeinrichtung: Rungen, Planenfahrzeug, Curtainsider, Koffer
  • Verladung und Sicherung an Ihren konkreten Fahrzeugen
  • Auditfähiger Unterweisungsnachweis für alle Teilnehmer
Hinweis zu Transportern:   Für Transporter und Kastenwagen bis 7,5 t zGM arbeiten wir mit VDI 2700 Blatt 16 als Leitlinie – abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen leichter Nutzfahrzeuge.
Dauer & Umfang

Erstunterweisung oder Wiederholung – der richtige Umfang für Ihr Team

Die Dauer richtet sich nach Rollen, Fahrzeugtypen und ob es eine Erst- oder Wiederholungsunterweisung ist – praxisnah abgestimmt auf Ihren Betrieb.

16 Stunden

VDI 2700a – Vollständige Ausbildung

Umfassende Ausbildung nach VDI 2700a: Rechtliche Grundlagen, Physik, alle Sicherungsmittel, sämtliche Zurrarten, Fahrzeugtypen und Praxis an Ihren Ladegütern. Solide Grundlage für Fahrer, Verlader und Verantwortliche.

8 Stunden

VDI 2700 Blatt 5 – QM-Schulung

Schulung nach VDI 2700 Blatt 5 für QM- und HSE-Verantwortliche: Prüfpunkte, Checklisten, Standardisierung und auditfähige Nachweisführung – damit Ladungssicherung im Betrieb reproduzierbar und prüfsicher wird.

8 Stunden

DGUV V1 § 4 – Erstunterweisung

Ganztägige Erstunterweisung für Fahrer, Verlader und Lagerteams: Kernbegriffe, Sicherungsmittel, typische Fehlerbilder und sichere Routinen für den Betriebsalltag – auditfähig dokumentiert.

4 Stunden

DGUV V1 § 4 – Jährliche Auffrischung

Kompakte Wiederholungsunterweisung – jährlich Pflicht nach DGUV V1 § 4: Typische Fehler, aktuelle Schwerpunkte und Kontrolle des Wissensstands. Kurz, wirksam und vollständig dokumentiert.

Empfehlung:   Für Betriebe ohne Vorunterweisung empfehlen wir die 16-Std. VDI 2700a Ausbildung als solide Grundlage. Die jährliche DGUV-Auffrischung (4 Std.) hält den Wissensstand aktuell und erfüllt die gesetzliche Unterweisungspflicht. Für QM- und HSE-Teams ist VDI 2700 Blatt 5 (8 Std.) der richtige Schwerpunkt.
Für wen

Wer muss nach VDI 2700a unterwiesen werden?

Ladungssicherung ist Teamaufgabe – von der Disposition bis zum Fahrer. Jede Rolle trägt Verantwortung und benötigt eine auf ihre Tätigkeit zugeschnittene Unterweisung.

🚚 Fahrer

Prüfpflicht vor Abfahrt, Kontrolle während der Tour, Verantwortung bei Stopp. Typische Fehler und der 5-Punkte-Check.

LKW Sattelzug Transporter

🛒 Verlader & Lager

Ladebild, Gewichtsverteilung, Formschluss vor dem Zurren. Wer verlädt, trägt Mitverantwortung nach § 22 StVO.

Verlader Rampe Lager

📄 Disposition

Fahrzeugeinsatz, Ladungsreihenfolge, Transportplanung – Dispo-Entscheidungen beeinflussen Ladungssicherung direkt.

Planung Verantwortung

👥 Führungskräfte

Nachweispflicht, DGUV V1, Unterweisungsdokumentation – Unternehmerpflichten klar zugeordnet und erklärt.

Nachweispflicht DGUV V1

📋 QM / HSE

Checklisten, Prüfpunkte, Standards und auditfähige Nachweisführung für interne Audits und Kundenprüfungen.

Audit VDI Blatt 5

🚧 Neue Mitarbeiter

Erstunterweisung für neue Fahrer, Verlader oder Lagerteams – solide Grundlage statt Learning-by-Doing.

Erstunterweisung Grundlagen
Unterweisungspflicht:   Die Unterweisung muss jährlich und anlassbezogen erfolgen (DGUV V1 § 4). Wir dokumentieren alle Inhalte, Teilnehmer und Rollen – auditfähig für BALM-Kontrollen und Kundenaudits.
Häufige Fragen

Fragen zur VDI 2700a Schulung

Was ist VDI 2700a und warum ist sie relevant?

VDI 2700a ist die zentrale Richtlinie für Ladungssicherung im Straßenverkehr. Sie konkretisiert die Anforderungen aus § 22 StVO und gibt praxistaugliche Vorgaben für Sicherungsmethoden, Zurrmittel und Unterweisungen. Für Unternehmen bildet sie die Grundlage für rechtssichere und auditfähige Ladungssicherung.

Wie oft muss eine Schulung zur Ladungssicherung nach VDI 2700a stattfinden?

Mindestens jährlich oder anlassbezogen – z.B. bei Änderungen im Betrieb, neuen Fahrzeugen, neuen Ladegütern oder nach Vorkommnissen. DGUV V1 § 4 schreibt die regelmäßige Unterweisung vor.

Was ist der Unterschied zwischen VDI 2700a und DIN EN 12195-1?

VDI 2700a ist der deutsche Praxisstandard für den Straßenverkehr – allgemein verständlich, praxisorientiert und für alle Fahrzeugtypen. DIN EN 12195-1 ist die europäische Norm für Zurrtechnik – mit Berechnungsgrundlagen für LC, STF und Zurrwinkel, relevant besonders für Fahrzeuge über 3,5 t zGG.

Welche VDI-Blätter sind für die Schulung relevant?

VDI 2700 Blatt 1 (Allgemeines), Blatt 2 (Berechnungsgrundlagen), Blatt 3 (Sicherungsmittel), Blatt 5 (Unterweisungen), Blatt 16 (Transporter bis 7,5 t zGM). Je nach Fahrzeugtypen und Ladegütern wählen wir die relevanten Blätter für Ihre Schulung aus.

Gilt VDI 2700a auch für Transporter?

Ja – VDI 2700 Blatt 16 gilt speziell für Transporter bis 7,5 t zGM. Die Anforderungen an Ladungssicherung gelten unabhängig vom Fahrzeuggewicht – auch im Kleintransporter müssen Ladung und Sicherung den Krafeinwirkungen standhalten.

Weitere Schwerpunkte

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Teamgröße, Fahrzeugtypen und Wunschtermin nennen – wir melden uns mit einem Angebot.

  • Rollenbezogen für Fahrer, Verlader, Disposition
  • VDI 2700 Blatt 1–16 je nach Bedarf
  • Auditfähiger Nachweis inklusive
  • Norddeutschland & bundesweit
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