DIN EN 12195 –
Norm & Zurrtechnik
für Profis.
Die DIN EN 12195-1:2021 ist die europäische Berechnungsnorm für Zurrtechnik – relevant besonders für Fahrzeuge über 3,5 t zGG. Wir erklären LC, STF, Zurrwinkel und Reibbeiwert praxisnah und verständlich.
Was die DIN EN 12195-1 Schulung abdeckt
Zurrarten, Berechnungsgrundlagen, LC / STF und Reibbeiwert – praxisnah erklärt, damit Sicherung nachvollziehbar und prüfsicher wird.
Die vier Zurrarten nach DIN EN 12195-1
LC, STF und Kennzeichnung
- LC (Lashing Capacity): maximale Sicherungskraft des Zurrmittels
- STF (Standard Tension Force): Vorspannkraft beim Niederzurren
- Farbkodierung und Normkennzeichnung lesen und verstehen
- Ablegereife erkennen: wann muss ein Zurrmittel ausgesondert werden?
- Praxisbezug: typische Kennzeichnungen aus dem Betriebsalltag
Reibbeiwert μ und Lastverteilung
- Reibbeiwert μ für verschiedene Oberflächenkombinationen
- Einfluss von Nässe, Verschmutzung und Vereisung auf μ
- Einsatz von rutschhemmendem Material (RHM) richtig bewerten
- Achslastverteilung, Schwerpunktlage und Kippgefahr
- Lastverteilung bei verschiedenen Fahrzeugtypen (Planenfahrzeug, Koffer, Tieflader)
Zurrwinkel und Sicherungswirkung
- Einfluss des Zurrwinkels auf die effektive Sicherungskraft
- Optimale Winkel für Diagonal- und Schrägzurren
- Praxisumsetzung: Zurrpunktpositionen am Fahrzeug nutzen
- Typische Fehler bei falschem Winkel und ihre Folgen
Fahrzeugeinrichtung & Praxis
- Rungen, Curtainsider, Koffer, Tieflader – spezifische Anforderungen
- Zurrpunkte: Belastbarkeit, Anordnung, Prüfpflichten
- Kombination von Formschluss und Kraftschluss in der Praxis
- Auditfähige Dokumentation und Nachweis inklusive
Erstunterweisung oder Auffrischung – der richtige Umfang
Die Dauer richtet sich nach Fahrzeugtypen, Ladegütern und ob eine Erst- oder Wiederholungsunterweisung benötigt wird.
Erstunterweisung – Grundausbildung Zurrtechnik
Vollständige Erstunterweisung: Zurrarten, LC / STF, Zurrwinkel, Reibbeiwert, Lastverteilung und Fahrzeugeinrichtung – mit nachvollziehbarer Nachweislogik und auditfähigem Nachweis.
Wiederholungsunterweisung – anlassbezogen oder nach Bedarf
Kompakte Wiederholungsunterweisung bei Änderungen im Betrieb, neuen Fahrzeugen, neuen Ladegütern oder nach Vorkommnissen – Zurrarten, Winkel und Reibwert gezielt aufgefrischt.
Fragen zur DIN EN 12195-1 Schulung
LC steht für Lashing Capacity – die maximale Sicherungskraft des Zurrmittels. Sie gibt an, wie viel Kraft das Zurrmittel in der Sicherungsrichtung aufnehmen kann. LC muss auf jedem Zurrmittel nach DIN EN 12195-2 (Gurte) gekennzeichnet sein.
Die DIN EN 12195-1:2021 wird vorrangig für Fahrzeuge über 3,5 t zGG als Berechnungsgrundlage eingesetzt. Bei Transportern und Kastenwagen bis 3,5 t arbeiten wir mit VDI 2700 inkl. Blatt 16 für Transporter bis 7,5 t zGM.
Beim Niederzurren wird die Ladung durch Vorspannkraft auf die Ladefläche gedrückt und durch erhöhte Reibung gesichert. Beim Direktzurren (z.B. Diagonal- oder Schrägzurren) wird die Ladung direkt durch das Zurrmittel am Verrutschen gehindert – unabhängig von der Reibung.
Je flacher der Zurrwinkel (zur Horizontalen), desto geringer die nutzbare Sicherungskraft in der Sicherungsrichtung. Ein sehr flacher Winkel kann dazu führen, dass die Sicherung trotz korrektem Zurrmittel unzureichend ist. Die Schulung erklärt optimale Winkel und zeigt typische Praxisfehler.
Ja – wir empfehlen das sogar für gemischte Fuhrparks. VDI 2700a deckt den Praxisalltag ab, DIN EN 12195-1 liefert die Berechnungsgrundlagen für schwere und sicherheitskritische Transporte. Im Vorgespräch stimmen wir den richtigen Mix für Ihre Fahrzeuge und Ladegüter ab.
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praxisnah & prüfsicher.
Fahrzeugtypen, Ladegüter und Teamgröße nennen – wir melden uns mit einem Angebot.
- Zurrarten, LC / STF, Zurrwinkel, Reibbeiwert
- Fahrzeuge über 3,5 t zGG
- Kombination mit VDI 2700a möglich
- Auditfähiger Nachweis inklusive